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Praktikum

Unsere Pflegezentren sind anerkannte Praktikumseinrichtungen und vergeben Praktikumsplätze in folgenden Bereichen:

Freiwilliges Soziales Jahr

Für junge Menschen, die bald ihre Schule beendet haben, stehen Überlegungen zur Berufswahl an. Viele haben noch keine konkrete Vorstellung von ihrem Berufswunsch und möchten zuerst einmal ausprobieren, ob der angestrebte Beruf im sozialen Bereich den eigenen Interessen entspricht. Dazu bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) die Möglichkeit.

Das FSJ ist ein sozialer Freiwilligendienst für Jugendliche und junge Erwachsene, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt und noch nicht das 27. Lebensjahr vollendet haben. Es dauert mindestens sechs und höchstens 18 Monate. Junge Menschen haben durch das FSJ die Chance, vor Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums einen Einblick in soziale und pflegerische Berufe zu erhalten und sich unter Anleitung von Fachkräften darin zu erproben.

Bei der M.E.D. Cottbus haben Sie die Möglichkeit, Ihr FSJ – in der Regel für 12 Monate – im vollstationären Pflegebereich abzuleisten. 

Heilerziehungspflege

Der Bereich Heilerziehungspflege befasst sich als professionelles Berufsfeld mit der Assistenz, Beratung, Begleitung und Pflege von Menschen mit einer Behinderung in einem ambulanten oder stationären Umfeld. Ziel der sozialpädagogisch und pflegerisch ausgerichteten Heilerziehungspflege ist eine ganzheitliche und auf individuelle Bedürfnisse des Betreuten abgestimmte Hilfe bei der Bewältigung des Alltags.

Die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger dauert in der Regel drei Jahre und ist in Deutschland landesrechtlich geregelt. Heilerziehungspfleger arbeiten vorwiegend in Einrichtungen zur Eingliederung und Betreuung von Menschen mit Behinderungen, beispielsweise in Wohn- und Pflegeheimen.

Die M.E.D. Cottbus bietet in Kooperation mit Ausbildungsträgern und Schulen Praktikumsplätze in diesem Bereich unter Anleitung von ausgebildetem Fachpersonal an.
Das Pflegezentrum Cottbus-Sachsendorf verfügt hierzu über einen speziellen Sonderpflegebereich, der das angesprochene Kundenklientel bedient. 

Ergotherapie

Der Bereich Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind, bei für sie bedeutungsvollen Betätigungen mit dem Ziel, sie in der Durchführung dieser Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken. Hierbei dienen spezifische Aktivitäten und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen.

Im Bereich Geriatrie (=Altenheilkunde) kommt der Ergotherapie eine besondere Bedeutung zu: Ergotherapeutisch behandelt werden ältere Menschen mit akuten und chronischen Erkrankungen u.a. aus den Fachgebieten der Neurologie, Inneren Medizin und Psychiatrie, die aufgrund der oben genannten Störungsbilder und Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität) in Senioren- und Pflegeheimen leben.

Inhalte der Ergotherapie sind u.a.:

  • Training der motorischen und sensorischen Fähigkeiten
  • Training der Selbständigkeit im Alltag
  • Versorgung mit Hilfsmitteln
  • Training sozial-kommunikativer Fähigkeiten

In Kooperation mit anderen Ausbildungsträgern und Schulen vergibt die M.E.D. Cottbus Praktikumsplätze im Bereich Ergotherapie unter Anleitung von fachlich geschulten Praxisanleitern.

Sozialassistent/in

Der Sozialassistent ist ein Basisberuf für alle Pflege- und Sozialberufe. Er ist u.a. eine Fachkraft in pflegerischen Einrichtungen und unterstützt den Altenpfleger o.a. im pflegerischen und hauswirtschaftlichen Bereich. 

Beim Ausbildungsgang des Sozialassistenten handelt es sich um eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen.

Die Ausbildung zum "Staatlich geprüften Sozialassistenten" bietet als Erstausbildung die Voraussetzung zum Heilerziehungspfleger, Altenpfleger und anderen Ausbildungen.

Die M.E.D. Cottbus vergibt in Kooperation mit örtlichen Berufsfachschulen Praktikumsplätze für diesen Basisberuf. 

Einstiegsqualifizierung Altenpflegeausbildung

Qualifizierungsmaßnahme vor der Ausbildung? Auch das ist möglich: Betriebe können junge Menschen im Rahmen einer EQ (Einstiegsqualifizierung) an eine Ausbildung in ihrem Betrieb heranführen.

Zielgruppen für EQ-Maßnahmen sind Ausbildungsbewerberinnen und -bewerber, die bis zum 30. September keine Ausbildungsstelle finden konnten sowie junge Menschen, die aktuell noch nicht in vollem Umfang für eine Ausbildung geeignet oder lernbeeinträchtigt und sozial benachteiligt sind.

Vorrangige Intention einer EQ ist es, diesen jungen Menschen Gelegenheit zu geben, berufliche Handlungsfähigkeit zu erlangen bzw. zu vertiefen und gleichzeitig ihren Wunschberuf kennenzulernen.

Außerdem bietet eine EQ dem Ausbildungsbetrieb die Möglichkeit, den jungen Menschen nicht nur in einem kurzen Bewerbungsgespräch kennenzulernen, sondern seine Fähigkeiten und Fertigkeiten über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten im täglichen Arbeitsprozess beobachten zu können. Der vergleichsweise lange Zeitraum erlaubt es, die Leistungsfähigkeit besser einzuschätzen.

Um eine Einstiegsqualifizierung bewilligt zu bekommen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Die EQ muss auf der Grundlage eines Vertrags im Sinne des §26 des BBiG mit dem Auszubildenden durchgeführt werden, in dem die Inhalte der EQ definiert werden, ebenso Kündigungsfristen, Vergütung und Zeugniserstellung,
  • sie muss auf einen anerkannten Ausbildungsberuf im Sinne des § 4 Abs. 1 des BBiG, § 25 Abs. 1 Satz 1 der HwO, des Seemannsgesetzes oder des Altenpflegegesetzes vorbereiten und
  • sie muss in Vollzeit oder wegen der Erziehung eigener Kinder oder Pflege von Familienangehörigen in Teilzeit von mindestens 20 Wochenstunden durchgeführt werden. Mindestens 70 Prozent der Gesamtzeit der Qualifizierungsmaßnahme muss im Betrieb durchgeführt werden
  • es darf vorher keine andere Ausbildung bzw. Studium absolviert sein